Festina

Im Jahr 1980 wurde durch die Gründung der Uhrenmarke Lotus durch den Spanier Miguel Rodríguez der Grundstein der heutigen Festina-Gruppe gelegt. Rodríguez übernahm 1984 die Marke Festina und die Festina-Lotus Group entstand. Im Jahr 1989 wurde die 1938 gegründete Schweizer Luxusmarke Jaguar sowie 2002 die ebenfalls schweizerische Uhrenmarke Candino übernommen.

1996 führte Festina unter der Bezeichnung Mecaquartz Uhren mit einer Kombination aus einem Quartzuhrwerk und einer der Stromerzeugung dienenden mechanischen Komponente ein.[3][4] Ein ähnliches Konzept wurde bereits zuvor von dem japanischen Uhrenhersteller Seiko unter der Bezeichnung Kinetic System verfolgt.

Ab 1988 stieg der Uhrenhersteller in das Profi-Radgeschäft ein und gründete das Radsportteam Festina, das 1994 die Mannschaftswertung der Tour de France gewann. 1998 kam es jedoch zum Eklat, als das Radteam aufgrund positiver Dopingtests von der Tour ausgeschlossen wurde. Im selben Jahr wurde Festina offizieller Zeitnehmer der Tour de France, des Giro d’Italia und der Vuelta a España. Im Jahr 2015 war die Firma in 91 Ländern vertreten. Laut eigenen Angaben gehörte Festina 2004 zu den zehn erfolgreichsten Uhrenmarken in Deutschland.

In der Spielzeit 2005/06 war der Uhrenhersteller Hauptsponsor des deutschen Fußballvereins TSV 1860 München.

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